Das neuartige Corona-Virus Typ 2 (severe acute respiratory syndrome coronavirus type 2, SARS- CoV-2) ist für die Pandemie mit der Coronavirus-Krankheit 2019 (COVID-19) verantwortlich, die zu globalen Krisen mit angespannten Ressourcen in Gesundheitssystemen geführt hat. COVID-19 (ICD U07.1) ist heute als Multiorgan-Krankheit mit einem breiten Spektrum von Manifestationen anerkannt. Ähnlich wie bei anderen Infektionskrankheiten, gibt es nach einer akuten SARS-CoV- 2-Infektion immer mehr Berichte über anhaltende Beschwerden, die jenseits einer Zeitspanne von vier Wochen ab Infektion als Long-COVID oder post-akute Folgen von COVID-19 (post-acute sequelae of COVID-19) und bei Persistenz von mehr als zwölf Wochen als Post- COVID-Syndrom bezeichnet werden.

 


 

Aktuelle Informationen vom Bundesministerium für Gesundheit: -> Long-COVID und Post-COVID: Langzeitfolgen einer COVID-19-Erkrankung. Eine Corona-Infektion kann sowohl nach einer schweren als auch nach einer milden COVID-19-Erkrankung oder unbemerkter Infektion längerfristige gesundheitliche Folgen haben. Hier erfahren Sie mehr über mögliche Langzeitfolgen einer SARS-CoV-2-Infektion, bei denen zwischen Long-COVID und Post-COVID unterschieden wird.

 

Als "Long COVID" werden gesundheitlichen Spät- oder Langzeitfolgen der Coronavirus-Krankheit 2019 (COVID-19) bezeichnet. Eine akute COVID-19-Infektion dauert in der Regel bis zu vier Wochen, sie kann allerdings, etwa bei erforderlicher stationärer Behandlung auf einer Intensivstation, auch mehrere Monate anhalten. Längerfristige Symptome können aber über diesen Zeitraum hinaus bestehen oder zusätzlich auftreten, auch bei mildem Krankheitsverlauf oder unbemerkter Infektion.